Nach jahrelangen Planungen gibt es seit Kurzem wieder einen Schlachthof im Vorarlberger Rheintal. Er befindet sich in Rankweil auf dem Gelände des Schweinemast- und Schlachtbetriebs von Markus Gstach. Dort sollen nun jährlich etwa 6.000 Rinder verarbeitet werden, das entspricht der Kapazität wie sie seinerzeit im Dornbirner Schlachthof bestand.

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Seit Dezember 2021 hat es in Vorarlberg keinen größeren Schlachthof mehr gegeben. Der größte Schlachthof des Landes – jener in Dornbirn – musste damals geschlossen werden. Hintergrund waren unter anderem beihilferechtliche Vorgaben der EU. Dass es soweit kommen würde, war länger klar. Eine Nachfolgelösung ließ dennoch auf sich warten.

Kritik an ergebnislosen Konzepten

Immer wieder wurde an dem geplanten Schlachthof in Rankweil Kritik geübt. Das Land hat zuletzt bis zu drei Millionen Euro in den neuen Schlachthof investiert. Die SPÖ kritisierte immer wieder die hohe finanzielle Unterstützung vonseiten des Landes. Es werde Steuergeld investiert, ohne etwas davon zu haben, so die Kritik der Sozialdemokraten.