Ein Drittel der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger lässt sich laut einer Umfrage der Post die Pakete direkt an eine Poststation schicken. Dort kann man sie jederzeit abholen. Ist man nicht zu Hause, kann man sich die Pakete auch dorthin umleiten lassen bzw. sie mit dem gelben Zettel, den der Postbote hinterlegt, dort abholen.

Von diesen Poststationen aus können aber auch Pakete oder Briefe verschickt werden – sofern sie vorfrankiert sind. Der Trend zu 24/7-Services halte ungebrochen an, heißt es bei der Post auf Nachfrage des ORF Vorarlberg. Nicht nur in Vorarlberg, sondern in ganz Österreich. Man evaluiere laufend den Bedarf – und setze die „Offensive“ im Ausbau gegebenenfalls fort.

Postfilialen bleiben erhalten

Trotz des Ausbaus der Selbstbedienungsstationen bleiben die Postfilialen und Postpartner in Vorarlberg erhalten. Derzeit gibt es 14 Postfilialen und 49 Postpartner, einer hat heuer neu eröffnet. Geschlossen wurde in diesem Jahr zuletzt Ende April eine Postfiliale in Vorarlberg – und zwar im Zimbapark in Bürs. Dort arbeite man gerade an einer „passenden Lösung für die Bevölkerung“, die man in den nächsten Wochen präsentieren werde.

Paketmenge hat sich vervierfacht

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Paketmenge in Vorarlberg vervierfacht. 2016 wurden noch rund drei Millionen Pakete zugestellt, 2025 waren es schon mehr als elf Millionen. Trotz saisonaler Schwankungen werden vor Weihnachten nach wie vor am meisten Pakete verschickt.