Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten ihre Solidarität mit Berlin. Ziel war es, ein gemeinsames Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander gegen Hass und Gewalt zu setzen, sagte die Obfrau von HOSI Wien, Ann-Sophie Otte: „Wir wollen heute unsere Solidarität ausdrücken und eben auch gedenken und darauf aufmerksam machen, dass queere Menschen eben auch immer noch gefährdet sind.“

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„Lassen wir uns nicht unsichtbar machen“

Die Mahnwache diene dazu, als Community zusammenzukommen. Von dem Anschlag solle sich niemand unterkriegen lassen. „Es ist nicht unsicherer, als auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen oder auf eine andere Großveranstaltung. Die Organisator:innen von allen Prides haben das Sicherheitsthema als höchstes Gut von ihren Paraden in der Organisation und arbeiten hier auch eng mit den Behörden zusammen. Lassen wir uns nicht unsichtbar machen“, sagte Otte.

Mahnwache nach Anschlag auf den CSD in Berlin

Mahnwache nach Anschlag auf den CSD in Berlin

Einige Hundert Menschen versammelten sich vor der deutschen Botschaft und legten gemeinsam Blumen, Kerzen und ein Plakat mit Botschaften ab. Darauf waren Sätze zu lesen wie: „Zusammen sind wir am stärksten“ oder „Liebe darf kein Feindbild werden“.