Das Feuer ist hinter dem Mühlwasser, in der Nähe der Esslinger Furt ausgebrochen. Gegen 13.50 Uhr wurde die Feuerwehr gerufen, danach wurde Alarmstufe 2 ausgelöst.
Insgesamt waren mehr als 70 Fahrzeuge der Wiener Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Niederösterreichs im Einsatz. Die hohen Temperaturen und der Wind stellten eine Herausforderung für die Brandbekämpfung dar. Auch der Flugdienst aus Niederösterreich wurde zu dem Brand gerufen – mehr dazu in Groß Enzersdorf: Brand fordert Feuerwehr.
Auch zwei Hubschrauber des Innenministeriums unterstützten bei den Löscharbeiten. „Sie dienen zur Lagefeststellung und -beurteilung, aber natürlich auch zum Aufbringen von Löschwasser aus der Luft“, so ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr.
Rund 18 Hektar betroffen
Die Feuerwehr wurde gegen 13.50 Uhr alarmiert. Vom Brand betroffen waren einer ersten Einschätzung zufolge etwa 18 Hektar. Es handle sich um einen Vegetationsbrand, bei dem unter anderem Wald- und Wiesenflächen betroffen waren, teilte der Sprecher der Berufsfeuerwehr Wien mit. Der Ölhafen Lobau sei nicht in Gefahr. „Der Brand bewege sich räumlich aber jedenfalls in einem überschaubaren Ausmaß“, erklärte Günther Annerl, stellvertretender Leiter der für Forst- und Landwirtschaftsbetrieb zuständigen Magistratsabteilung 49 (MA 49). Das Feuer werde von zwei Seiten bekämpft.
Das Brandgebiet sei abgesperrt, die Situation soweit unter Kontrolle, sagte der Wiener Feuerwehr-Sprecher. Die Anrainerinnen und Anrainer wurden indes aufgefordert, ihre Fenster zu schließen, damit kein Rauch in die Wohnungen ziehen kann, so eine Sprecherin der Wiener Polizei.