Öffi-Fahrgäste können aufatmen. Noch im August nehmen zahlreiche Straßenbahnlinien wieder den durchgehenden Betrieb auf. Ab 17. August fährt die Linie 31 wieder von Schottenring bis Stammersdorf. Fünf Tage später sind zehn weitere Linien wieder regulär unterwegs: Die Linien 5, 12, 37, 38, 40, 41 und 42. Sie fahren dann über das sanierte Kreuzungsplateau Spitalgasse/Währinger Straße/Nußdorfer Straße. Auch die Linien D, 1 und 71 gehen am Universitätsring auf neuen Gleisen wieder in den Normalbetrieb.

Ab 29. August fährt die Linie 43 wieder auf ihrer regulären Route bis Neuwaldegg. Zwei Tage später ist die U3 wieder durchgehend zwischen Ottakring und Simmering unterwegs. Die U4 fährt bereits seit 3. August wieder auf der gesamten Strecke. Die neue Gleisverbindung sorgt laut Wiener Linien für mehr betriebliche Flexibilität und hilft, den Betrieb, insbesondere während der ÖBB-Stammstreckensperre ab Herbst, stabil zu halten.

Auch städtische Baustellen nach Plan

Die Arbeiten an der Floridsdorfer Brücke gehen voran. Daher konnte die Auffahrt auf die A22 vom 20. Bezirk kommend bereits am 8. August – und somit früher als ursprünglich geplant – freigegeben werden. Für den Individualverkehr ist das eine erste Erleichterung. Die verbliebenen Einschränkungen bestehen noch bis Ferienende.

Ab 18. August kommt es zu einer Umstellung der Verkehrsmaßnahmen für den Individualverkehr bei der Kreuzung Brünner Straße/Lundenburger Gasse/Shuttleworthstraße: Von der Brünner Straße kommend ist in beide Fahrtrichtungen nur das Geradeausfahren oder Rechtsabbiegen erlaubt. Von der Lundenburger Gasse und der Shuttleworthstraße kommend ist nur das Rechtsabbiegen erlaubt.

Mit Ferienende soll auch das Fahren am Margaretengürtel wieder leichter werden. Die Hauptfahrbahnen sind dann wieder vollständig befahrbar, weil ein Großteil der Arbeiten an der U-STRAB (Unterpflasterstraßenbahn) und die Sanierung der schadhaften Betonfelder fertig sind. Im September werden in der Kliebergasse und den Nebenfahrbahnen Gürtel noch Abdichtungsarbeiten an der U-STRAB durchgeführt.

Wiener Linien und Stadt bündeln Baustellen

Statt vieler kleiner Einzelmaßnahmen führen Stadt Wien und die Wiener Linien notwendige Arbeiten dort zusammen, wo es sinnvoll ist. So können Gleise, Weichen und andere Infrastruktur gleichzeitig erneuert werden. Das verkürzt die Bauzeit und soll Einschränkungen für Fahrgäste und Anrainer so gering wie möglich halten.