Mit ihren Luxuskarossen rauben die „Autoposer“ jedes Wochenende den Anrainern in der Innenstadt den Schlaf. Sie lassen die Motoren aufheulen, die Reifen quietschen, es gibt Huporgien bis nach Mitternacht. Die Polizei führt nun regelmäßig Schwerpunktaktionen durch, diesmal auf der Rotenturmstraße. Markus Lang vom Stadtpolizeikommando Innere Stadt zeigte sich von der Wirkung der Kontrollen überzeugt: „Kein Mensch ist interessiert daran, sich mehrfach einer Polizeikontrolle zu unterziehen und dementsprechend ist auch ein Verdrängungseffekt bemerkbar.“
Auch verbotene Fahrzeugumbauten
Am Freitag gab es 44 Anzeigen und 21 Organmandate unter anderem wegen Lärmerregung, Geschwindigkeitsübertretungen, Alkohol und Suchtgift. Im Zuge der Kontrollen wurden etwa 16 schwere Mängel aufgrund von unerlaubten Umbauarbeiten festgestellt. Seitens des Magistrats der Stadt Wien wurden unter anderem 13 Anzeigen nach dem Wiener Reinhaltungsgesetz sowie dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG) und dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) aufgrund des Besitzes der teuren Boliden erstattet.
Bezirk will Nachtfahrverbot prüfen
Den Anrainern und Anrainerinnen sind die Planquadrate allein zu wenig, sie fordern ein Nachtfahrverbot in der City, mit Ausnahme von Anrainern, Taxis, Bussen und Einsatzfahrzeugen.
Erneut Schwerpunktaktion gegen „Autoposer“
Die Polizei hat am Freitagabend wieder eine Aktion scharf gegen die „Autoposer“-Szene in der Innenstadt durchgeführt. Es gab 44 Anzeigen und 21 Organmandate. Anrainer beschweren sich seit einiger Zeit über den nächtlichen Lärm.
Unterstützung kommt auch von Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP): „Das, was für uns wichtig ist, ist, dass eben die Kontrollen regelmäßig stattfinden. Denn es kann nicht sein, dass hier Menschen unterwegs sind, andere Menschen nicht schlafen lassen, die hier wohnen, Sicherheit auch gefährden. Und diese Szene hat in der Inneren Stadt nichts verloren." Deshalb prüfe man alle Maßnahmen bis hin zu einem Nachtfahrverbot.