Der Shootingstar der Österreicher bei dieser Europameisterschaft hatte bereits im Vorlauf den österreichischen Rekord über 200 Meter Kraul gebrochen und Felix Auböck abgelöst. Danach zog Giefing als Sieger seines Semifinales ins Finale ein – mehr dazu in sport.ORF.at.
Bei seiner EM-Premiere in der allgemeinen Klasse und in seinem ersten EM-Finale bewies Giefing mit 18 Jahren erneut Nervenstärke und schwamm seine zweitschnellste Karriere-Zeit. Nur bei seinem Ö-Rekord im Vorlauf war er mit 1:44,96 Minuten noch schneller. Mit 1:45,15 Minuten landete der Burgenländer im Finale auf Rang vier. Gold ging an den Rumänen David Popovici vor dem Litauer Tomas Navikomis.
Bronze um 27 Hundertstelsekunden verpasst
Das Rennen um Bronze holte sich mit einer starken letzten Länge der Brite James Guy, der Giefing noch um 0,27 Sekunden von Bronze verdrängte. „Das Ergebnis zeigt, dass ich in der internationalen Klasse angekommen bin. Es heißt weiter trainieren, noch besser werden und Erfahrung sammeln", so Giefing in seiner ersten Reaktion.
Er habe in Paris mehr erreicht als im Vorfeld erhofft. „Über den Finaleinzug bin ich mehr als stolz“, ergänzte der Schwimmer aus Markt St. Martin. Mit seinen Zeiten hätte Giefing auch das Olympialimit für Los Angeles 2028 unterboten. Der Youngster muss seine Paris-Leistung aber noch bestätigen, denn erst ab 1. März 2027 ist der Olympia-Qualifikationszeitraum eröffnet.