Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind heute mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten mehrere Bürgermeister des südamerikanischen Landes mit. Allein in der Stadt Pereira westlich der Hauptstadt Bogota gab es demzufolge mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte.

Die Erschütterungen der Stärke 7,4 waren auch in der Hauptstadt Bogota und bis an die Grenze zu Venezuela zu spüren, wie Augenzeugen berichteten. In der Großstadt Cali wurden Menschen unter den Trümmern vermutet. Nach Angaben des Bürgermeisters Alejandro Eder stürzten hier mindestens 20 Gebäude ein. Aus Manizales wurden zwei Tote gemeldet, aus Pereira 18.

Das Epizentrum lag der nationalen Katastrophenschutzbehörde UNGRD zufolge nahe der Gemeinde San Jose del Palmar in der Provinz Choco an der Pazifikküste. Besonders betroffen war die Provinzhauptstadt Quibdo.