US-Präsident Donald Trump verlängert eine Ausnahmeregelung für den Transport von Öl und anderen Rohstoffen zwischen US-Häfen durch ausländische Schiffe um 90 Tage. Gleichzeitig werden jedoch neue Auflagen eingeführt, teilte das Weiße Haus gestern mit.
So müsse künftig jede Fahrt einzeln geprüft werden, anstatt pauschale Ausnahmen vom „Jones Act“ zu gewähren. Das Gesetz wurde 1920 verabschiedet.
Mit dem Schritt reagiert die Regierung nun auf Kritik von Schiffbauern und Kongressabgeordneten, wonach die bisherige Praxis der heimischen Schifffahrtsbranche schade. Das Gesetz schreibt vor, dass Fracht zwischen US-Häfen nur auf US-Schiffen transportiert werden darf.