Die hierzulande vielleicht eindrucksvollste Sonnenfinsternis seit dem Jahr 1999 hat am Mittwochabend eine besondere astronomische Nacht eingeläutet – und um 19.22 Uhr begonnen.
Nach dem Naturphänomen, bei dem der Mond die Sonnenscheibe von Österreich aus gesehen zu fast 90 Prozent verfinstert untergehen lässt, haben sich für die Nacht auf Donnerstag mit dem Maximum des Meteorstroms der Perseiden zudem viele Sternschnuppen angesagt. Die Wetterbedingungen waren vielerorts ideal.
Während in Wien die Bedeckung um 19.22 Uhr begann, um mit der maximalen Verfinsterung beim Sonnenuntergang um 20.13 Uhr zu enden, hatte man weiter im Westen länger die Möglichkeit, dem Spektakel zu folgen. In Spanien, Grönland und Island brachte das sogar eine totale Finsternis.
Die letzte komplette Verfinsterung, die von Österreich aus zu sehen war, war jene am 11. August 1999. Beobachtet werden dürfen solche Ereignisse nur mit Finsternisbrillen. Der direkte Blick schon mit freiem Auge – geschweige denn mit Feldstecher oder Teleskop – kann zu schweren Augenschäden führen.