Im Jemen gehen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz weiter. Bei einem Angriff auf Stellungen der Huthis sollen nach Angaben eines jemenitischen Regierungsvertreters gestern mehrere Kämpfer der Miliz getötet oder verletzt worden sein. Eine konkrete Zahl nannte der Vertreter nicht. Die Huthi-Miliz äußerte sich zunächst nicht.

An der Westküste des Landes auf der arabischen Halbinsel begannen Regierungstruppen demzufolge mit einer größeren Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz. Dabei seien schwere Artillerie und Drohnen eingesetzt worden. Dem vorausgegangen sei ein Huthi-Angriff mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Gebiete in der Provinz al-Hudaida und der weiter südlich gelegenen Hafenstadt Mokka.

Bei einem Raketenangriff der Huthi-Rebellen auf die Hafenstadt Mokka am Roten Meer wurden nach Angaben der international anerkannten Regierung vier Zivilisten getötet. Die Miliz habe sechs ballistische Raketen abgefeuert, hieß es. Die Huthis erklären dagegen, sie hätten militärische Ziele der von Saudi-Arabien unterstützten Truppen beschossen.