Seit 28. Juli können alle, die für die NEOS bei der kommenden Landtagswahl kandidieren möchten, ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen danach online Fragen beantworten.
Dreistufiger Wahlprozess
In drei Stufen erfolgt dann die Erstellung der Liste, so NEOS-Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer: „Die erste Stufe ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Jede und jeder kann Punkte vergeben. Die zweite Stufe ist ein Voting des Landesvorstands und des Bundesvorstands. Das letzte Wort haben bei uns die Mitglieder.“
Bei der Landesversammlung Ende September soll die Liste planmäßig von den Parteimitgliedern fixiert werden. Auch die Auswahl der pinken Wahlkampfthemen erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, allerdings schickt Eypeltauer mehrere Themen schon jetzt ins Rennen: „Das sind die Themen Standort, Wirtschaft und Energie. Da müssen wir uns für die Zukunft aufstellen.“
Themenfindung bis Ende Mai
Der NEOS-Klubobmann will auch auf Sicherheit sowie Bildung, Familien und Gesundheit setzen. In fünf Stufen sollen die Themen fixiert und dann bei der Mitgliederversammlung Ende Mai 2027 beschlossen werden, so Felix Eypeltauer. „Unser Ziel für die Landtagswahl ist natürlich, mitzugestalten.“ Bei der Wahl 2015 scheiterten die NEOS mit 3,5 Prozent an der Vier-Prozent-Hürde, 2021 zogen sie mit 4,2 Prozent und zwei Abgeordneten erstmals in den oberösterreichischen Landtag ein.