Italien hat sich bei der Suche nach einem neuen Nationaltrainer vom Wunschkandidaten Pep Guardiola eine Absage eingehandelt. Guardiola, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City auf Vereinsebene zahllose Titel sammelte, informierte den nationalen Fußballverband (FIGC) nach übereinstimmenden Medienberichten darüber, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe.
Italiens größte Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ zitierte den 55-jährigen Spanier mit den Worten: „Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.“ Auch die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom FIGC zunächst keinen Kommentar.
Gespräche in Barcelona ohne Erfolg
Die Verbandsführung um den neuen Chef Giovanni Malago und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass Guardiola für die „Squadra Azzurra“ erste Wahl gewesen wäre. Dazu gab es in Barcelona auch schon persönliche Gespräche. Der viermalige Weltmeister Italien hatte zuletzt dreimal hintereinander die WM verpasst und steht jetzt vor einem Neubeginn.