Italiens größte Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ zitierte den 55-jährigen Spanier mit den Worten: „Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.“ Auch die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom FIGC zunächst keinen Kommentar.
Die Verbandsführung um den neuen Chef Giovanni Malago und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass Guardiola für die „Squadra Azzurra“ erste Wahl gewesen wäre. Dazu gab es in Barcelona auch schon persönliche Gespräche. Der viermalige Weltmeister Italien hatte zuletzt dreimal hintereinander die WM verpasst und steht jetzt vor einem Neubeginn.
Guardiola gilt aktuell als einer der international meist umworbenen Trainer. Der Katalane hatte zwischen 2013 und 2016 für den FC Bayern München und seither für Manchester City gearbeitet. Mit dem FC Barcelona (2009, 2011) und Manchester (2023) gewann er dreimal die Champions League. Darüber hinaus wurde er mit diesen beiden Vereinen sowie dem FC Bayern zwölfmal nationaler Meister. Aktuell macht er gerade eine Pause.
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Als heißester Kandidat auf den Nachfolger des glücklosen und nach der verpassten WM-Quali entlassenen Gennaro Gattuso soll sich laut „Gazetta“ nun Andrea Pirlo herauskristallisiert haben. Pirlo stand beim WM-Triumph 2006 in Deutschland noch selbst als Spielmacher auf dem Feld, als Trainer bei Juventus Turin und Sampdoria Genua enttäuschte der frühere Edeltechniker aber.
Damit ist ein Comeback von Roberto Mancini wohl vom Tisch. Der ehemalige Stürmer war bereits von 2018 bis 2023 Coach der „Squadra Azzurra“ und führte diese 2021 zum Europameistertitel. Danach wechselte der 61-Jährige auf Clubebene nach Saudi-Arabien.