Markus Schopp (Egger Glas Hartberg) setzt auf eine erfolgreiche Titelverteidigung des LASK. Keine klare Meisteransage ließen sich Johannes Hoff Thorup (Rapid), Mario Despotovic (Oberbank Ried) und Philipp Semlic (WSG Tirol) entlocken.

Der neue Salzburg-Coach Danny Röhl warnte vor Rapid und gab sich ansonsten zurückhaltend. „Es wird ein enges Rennen werden. Titelfavorit sollten wir schon sein. Aber wenn man drei Jahre in Folge nichts geholt hat, brauchen wir den Mund nicht allzu vollnehmen.“

Kühbauer bezeichnete den Ex-Serienchampion, der seit 2023 keinen Titel mehr gewonnen hat, als „den Favoriten schlechthin“. Ingolitsch schloss sich dieser Meinung an. „Es gibt keinen anderen Club in Österreich mit annähernd vergleichbaren Möglichkeiten. Erst wenn die wieder schwächeln, können andere – wie wir es in den letzten Jahren auch waren – da sein.“

„Erfahrung und Leitwölfe“ als Salzburg-Trumpf

Laut Zaric dürfte es in dieser Saison mit der Salzburger Schwächephase vorbei sein. „Ich glaube, dass Salzburg auf Platz eins gehen wird, vom Bauchgefühl her relativ klar.“ Mader sagte: „Salzburg wird ein heißer Kandidat sein, weil sie die Kaderstruktur ändern und vermehrt auf Erfahrung und Leitwölfe setzen.“ Der Vorarlberger spekuliert aber mit einem engen Titelrennen. „Rapid wird eine große Rolle spielen, Sturm Graz natürlich, der LASK sowieso.“

Schopp hält den regierenden Double-Sieger für den aussichtsreichsten Kandidaten. „Ich würde aktuell mit dem LASK gehen“, sagte der Steirer. „Aber ich sehe da ein paar Mannschaften als Herausforderer. Ich weiß, dass Sturm, Salzburg, Austria und Rapid den Anspruch haben, ganz oben zu stehen.“

Transferzeit lässt Fragen offen

Helm nannte den LASK und Salzburg als seine persönlichen Favoriten, für Silberberger und Feldhofer sind Salzburg, der LASK, Sturm Graz und Rapid „die üblichen Verdächtigen“. Hoff Thorup betonte, aufgrund der bis 3. September laufenden Transferzeit könne er keine seriöse Prognose abgeben. Damit lag der Däne auf einer Wellenlänge mit Despotovic.

Semlic meinte, es sei schwer, einen Favoriten zu benennen. „Die Mannschaft wird vorne sein, die zur richtigen Zeit eine Konstanz entwickeln kann. Es wird sehr spannend sein, unabhängig davon, dass es heuer die Punkteteilung nicht mehr gibt. Ich glaube, das Leistungsniveau in der Bundesliga ist sehr eng beisammen“, sagte der WSG-Coach.