Die italienische Fußballnationalmannschaft versinkt im Chaos. Der Wirbel um die geplante Verpflichtung des früheren Weltmeisters Andrea Pirlo als neuer Nationaltrainer könnte weitere personelle Konsequenzen nach sich ziehen.
Wie Sky Italia berichtet, verlassen der Technische Direktor Paolo Maldini und sein Berater Leonardo den italienischen Verband FIGC nach gerade einmal 16 Tagen wieder.
Die als Hoffnungsträger geholten ehemaligen Spitzenspieler haben das demzufolge dem Verbandspräsidenten Giovanni Malago mitgeteilt, der sich in Rom mit Vertretern von Liga und Verbänden getroffen hat. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Der „Gazzetta dello Sport“ zufolge bestätigten auch Sitzungsteilnehmer den Abgang vorerst nicht offiziell.
Posse um Teamchefkandidaten Pirlo
Nach der Absage von Wunschkandidat Pep Guardiola hatte Pirlo deutlich gemacht, dass er sich nicht mehr als Kandidat für den Posten des Nationaltrainers sieht. Der 47-Jährige steht wegen vielfältiger Kontakte nach Russland in der Kritik. Eine offizielle Stellungnahme, dass Pirlo aus dem Rennen ist, gab es vom italienischen Verband zunächst nicht.