Voller Fokus ist laut Helm auch im dritten Spiel binnen einer Woche gefordert. Nur verwalten will die Austria das Ergebnis nicht. „Wir gehen ins Spiel, um zu gewinnen. Das steht außer Frage“, sagte der Austria-Coach. Aleksandar Dragovic wird seinem Team nach der im ÖFB-Cup erlittenen Kopfverletzung fehlen. Auch Philipp Wiesinger steht in der Abwehr noch nicht zur Verfügung.

Die Austria will wieder aus einer gesicherten Defensive agieren. „Wir haben einen 2:0-Vorsprung, aber es kann immer was passieren. Wir wollen schauen, dass wir hinten die Null halten und vorne Nadelstiche setzen“, meinte der Torschütze des Hinspiels, Florian Wustinger. Läuft alles nach Plan, kann die Austria bei einem günstigen Spielstand wieder Stammkräfte schonen.

Austria will Lauf fortsetzen

In den ersten beiden Pflichtspielauftritten dieser Saison wurden die Favoritner ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach dem 2:0-Sieg bei Liepaja in Lettland folgte ein 5:0 beim Wiener Sport-Club im ÖFB-Cup. Gegen den Regionalligisten aus Dornbach fand die Mannschaft von Helm schnell auf die Siegerstraße.

Vor allem Stürmer Johannes Eggestein zeigt sich in bestechender Form und traf am Sonntag dreimal, der Deutsche ist aus der Startelf derzeit nicht wegzudenken. Gleichzeitig betonte Helm inmitten der englischen Wochen: „Auch diese Spieler können nicht permanent auf dem Platz stehen.“ Die Austria startet am 2. August gegen den Wolfsberger AC in die neue Saison der Bundesliga.

Larnaka oder Beitar mögliche Gegner

Gelingt der Austria der Aufstieg, geht es in der schon kommende Woche ausgetragenen dritten Qualifikationsrunde (Spieltermine 6./13. August) gegen AEK Larnaka oder Beitar Jerusalem. Die Israelis, bei denen nun Shon Weissman unter Vertrag steht, siegten im Hinspiel auf Zypern mit 1:0. Das Heimspiel am Donnerstag bestreitet Beitar im rumänischen Ploiesti.

Mit Liepaja gastiert auch Marvin Martins in Wien. Der ehemalige Austria-Verteidiger fehlte vor einer Woche aufgrund einer Rot-Sperre. Am Wochenende siegten die Letten in der Meisterschaft gegen Jelgava mit 2:0, wobei Liepaja schon nach 50 Sekunden in Führung ging. Trainer Vladimirs Vasiļjevs erhofft das auch für Wien. „Warum sollten wir den Glauben an Wunder aufgeben?“, sagte er. Es gelte, Tore zu erzielen, „am besten so schnell wie möglich“.