Die Austria holte sich mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Beitar Jerusalem eine ordentliche Mutinjektion. „Wir haben diese ‚Never give up‘-Mentalität gezeigt“, freute sich Trainer Stephan Helm, der dank einiger Personalumstellungen gegen Israels Vizemeister am Sonntag „eine sehr frische“ Mannschaft versprach.

Abwehrchef Aleksandar Dragovic könnte wieder von Beginn an mitwirken, beim jüngst fehlenden Stürmer Johannes Eggestein sei er „sehr zuversichtlich“, betonte Helm. Der Burgenländer galt nicht immer als Freund großer Rotation, ist nun aber überzeugt: „Auf lange Sicht gesehen, bringt diese Herangehensweise mehr.“

LASK mit „überzeugendstem Auftritt“

So jung wie gegen Beitar wird man gegen den LASK also wohl nicht auftreten, so oder so wird es gegen die Oberösterreicher aber schwer. „Der LASK hat in der ersten Runde den überzeugendsten Auftritt hingelegt“, stellte Helm fest.

„Die Mannschaft ist fast gleich geblieben, und der Trainer ist noch da. Ich denke, dass er wieder eine sehr gute Rolle um den Titel spielen wird“, fügte Helm hinzu.

Die jüngste Statistik gegen die Linzer ist höchst negativ. In der vergangenen Saison kassierte man bei einem Unentschieden drei Niederlagen, nur eines der vergangenen zwölf Heimspiele gegen den LASK (sechs Remis, fünf Niederlagen) konnte man gewinnen – am 25. August 2024 mit 2:1.

LASK zollt Austria Respekt

Der Double-Sieger bekundete dennoch Respekt. „Wir wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit wird“, stellte Coach Dietmar Kühbauer fest. „Auch wenn der Bundesliga-Start bei der Austria nicht gut verlaufen ist, hat ihnen das Europacup-Spiel unter der Woche mit Sicherheit Selbstvertrauen gegeben.“

In den bisherigen zwei Pflichtspielen (7:0 im Cup gegen Kalsdorf und 3:0 gegen den GAK zum Ligaauftakt) kassierte seine Elf noch kein Gegentor. Noch müssen die Athletiker, die am 19. August mit dem Champions-League-Play-off gegen Celtic ins europäische Geschehen einsteigen, auch keine Doppelbelastung verkraften.