Lukas Weißhaidinger hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham problemlos das Finale der besten zwölf Diskuswerfer erreicht. Der Oberösterreicher beförderte die Scheibe gleich im ersten Versuch auf 65,06 Meter und landete in der Vorausscheidung auf dem starken vierten Platz. Nach dem geglückten Wurf schonte sich Weißhaidinger, der im Vorfeld der EM von einem Hexenschuss gebremst wurde, und ließ seine letzten beiden Versuche aus.
Österreichs zweiter Diskuswerfer verpasste hingegen den Finaleinzug deutlich. Will Dibo belegte bei seinem EM-Debüt mit einer Weite von 55,31 Meter den 27. Rang unter 29 Teilnehmern. „Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem Wettkampf“, sagte der EM-Debütant, der seinen ersten Wettkampf nach einer vor sechs Wochen erlittenen Wadenverletzung bestritt.
Den stärksten Eindruck in der Qualifikation hinterließen der Litauer Mykolas Alekna (67,74 m) und der Slowene Kristjan Ceh (67,52). Auf dem dritten Platz landete der Deutsche Henrik Janssen, der sein Arbeitsgerät auf 65,42 Meter warf.