Luka Mladenovic, der am Donnerstag bei der Langbahn-EM in Paris die Bronzemedaille über 200 Meter Brust geholt hat, und Valentin Bayer sind am Freitag bei den europäischen Titelkämpfen im 50-Meter-Brust-Bewerb ins Halbfinale eingezogen. Martin Espernberger schwamm als Zehnter (1:56,59 Minuten) in das Halbfinale über 200 Meter Delfin.
Um das Brustsprint-Finale geht es um 18.59 Uhr, um jenes über die lange Delfin-Strecke um 19.25 Uhr. Schon um 18.36 Uhr bestreitet der Burgenländer Christian Giefing das Finale über 200 m Kraul. ORF Sport + überträgt live ab 18.30 Uhr.
Bayer wurde in 27,06 Sekunden Neunter, Mladenovic mit einer Zeit von 27,22 Sekunden 14. Die Top 16 verpassten Bernhard Reitshammer (30./27,77) und Jan Niedermayer (56./28,44). Noah Zemansky (31./2:03,24) scheiterte über 200 Meter Delfin, ebenso wie Philipp Rizek (36./2:05,62).
Zufriedenheit mit Auftritten im Vorlauf
Bayer war mit seiner Leistung sehr zufrieden: „Das gibt Selbstvertrauen. Nach der Enttäuschung vom Montag (100 Meter Brust, Anm.) ist das auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne.“ Auch ein Finaleinzug liegt im Bereich des Möglichen: „Man sieht, wie knapp die Leute zusammen sind, das ist ein bissl schwierig einzuschätzen. Aber es ist alles möglich.“
Mladenovic tat sich nach seinem Bronze-Lauf über 200 Meter über 50 Meter Brust „eher leicht. Es war dennoch schwer, die Spritzigkeit wiederzuerlangen, nach den langen Zügen über 200 m Brust. Dennoch habe ich es jetzt eine Runde weiter geschafft mit wenig Schlaf und einem mühsamen Vormittag. Ich freue mich schon, nach dem Nachmittagsschlaf dann richtig aufzudrehen.“ Den Finaleinzug hält er mit einer Zeit unter 27 Sekunden für möglich.
Espernberger: „Es ist schon eine Zeit lang her, dass ich zuletzt die 200 Meter Delfin geschwommen bin. Für den Vormittag war es aber okay. Für das Finale muss ich aber noch was drauflegen. Die letzten 50 Meter haben schon ordentlich wehgetan. Ich habe auch geschaut, was der Leon (Olympiasieger Marchan, Anm.) neben mir macht, da kann man sich ziehen lassen. Alles ist möglich, auch das Finale. Aber ich möchte mich nicht festlegen.“
Kein Halbfinale für OSV-Schwimmerinnen
Ebenso im Vorlauf ausgeschieden ist Marlene Kahler als 43. (36,53 Sekunden) über 50 Meter Kraul und Iris Julia Berger als 28. (1:02,58 Minuten) über 100 Meter Rücken.
Auch im 200-Meter-Lagen-Vorlauf der Damen schaffte keine OSV-Schwimmerin den Aufstieg. Nina Omid (22./2:18,86) und Aviva Hollinsky (23./2:19,02) kamen nicht in die Top 16.