Tagger wird erst im nächsten Februar 19. Die Osttirolerin ist die jüngste Spielerin in den Top 100, nächstjüngste ist die auf Position 16 rangierende Iva Jovic. Die US-Amerikanerin ist gut zwei Monate älter als Österreichs derzeitige Nummer zwei.
Maruska: „Riesengroßes Lebenszeichen“
Die Frauen geben im rot-weiß-roten Spitzen-Tennis im Einzel mehr und mehr den Ton an, während bei den Männern zuletzt in Kitzbühel keiner gegen einen ausländischen Gegner gewonnen hat und es keinen Top-100-Spieler gibt.
Österreichs Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska freut der Höhenflug, und auch der erste WTA-Turniersieg seit 13 Jahren: „Das ist ein riesengroßes Lebenszeichen des österreichischen Damen-Tennis. Ich denke, dass Lillis Reise mal sehr weit gehen kann. Man muss ihr aber die Zeit geben. Da gibt es noch viele Sachen, an denen sie mit ihrem Team arbeitet.“
Tagger gönnt sich vorerst kurze Turnierpause
Nach ihrem Siegeszug in der tschechischen Hauptstadt mit Erfolgen vor dem Finaltriumph gegen die Ukrainerin Saria Snigur im Viertelfinale gegen die drittgereihte Tschechin Sara Bejlek und im Halbfinale gegen die auf Position zwei eingestufte tschechische Lokalmatadorin Barbora Krejcikova, gönnt sich Tagger eine Woche Turnierpause, ehe sie nächste Woche bei einem WTA125-Turnier in Warschau serviert.
Danach geht es in die USA, wo es in der Cincinnatti-Quali losgeht. Potapova spielt diese Woche, in Washington wurde ihr ein Auftaktmatch gegen US-Star Venus Williams zugelost.