Der Waldbrand ist laut Feuerwehr Ebbs Samstagabend auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern ausgebrochen. Betroffen war ein Bereich des Zahmen Kaisers auf Höhe der Teufelskanzel. Bereits am Samstag wurden Drohnenflüge zur Erkundung durchgeführt. Dabei seien Flammen am Boden sowie eine starke Rauchentwicklung festgestellt worden. Der Rauch sei auch mit freiem Auge sichtbar gewesen, sagt der Feuerwehrkommandant von Ebbs, Michael Leitner, gegenüber dem ORF Tirol.

Einsatzkräfte im steilen Gelände

Sonntagfrüh wurden laut Feuerwehr etwa 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ebbs und der Bergrettung mit der Libelle Tirol in das schwer zugängliche Gebiet geflogen. Insgesamt bekämpften 70 Einsatzkräfte den Flächenbrand im Waldboden.

Der Einsatz gestaltete sich laut Feuerwehr wegen des steilen und felsigen Geländes als schwierig. „Das Gelände ist steil und felsdurchsetzt, nicht ungefährlich zum Arbeiten“, sagte der Ebbser Feuerwehrkommandant Michael Leitner. Deshalb waren Bergretter mit vor Ort, um die Feuerwehrleute zu sichern.

Boden für Löschwasser aufnahmefähig machen

Ein Hubschrauber unterstützte mit Löschflügen die Mannschaft am Boden. „Der Boden muss aufgelockert werden, damit das Löschwasser eindringen kann, und das bei den hohen Temperaturen, das ist sehr anstrengend für die Einsatzkräfte“, sagte der Ebbser Feuerwehrkommandant.

Zwischendurch wurde mit einer Drohne mit Wärmebildkamera geflogen, die auch die Temperaturen im Boden messen konnte.