Die diesjährige Ausgabe beginnt, „wie manche sogar sagen, mit dem Anfang der heimischen Popmusik überhaupt“, so Festivalmitbegründer Christoph Möderndorfer: Marianne Mendt wird am Eröffnungstag (Donnerstag, 23. Juli, ab 18.30 Uhr) auf der Seebühne spielen. Denn die Veranstaltung feiert heuer den Beginn des heimischen Pop und „die vielen neuen Anfänge“. So sind beim Opening auch Anna Buchegger, Lusterboden und Tamara Flores live zu erleben.

Auftritte von Gardens, Rahel und Rose May Alaba

Insgesamt geben sich bis Sonntag auf dem Hauptschauplatz sowie im Wien Museum, im Prechtlsaal der TU und im Club U ganze 50 Acts ein Stelldichein. Mit dabei sind u. a. Gunship Collider, Rose May Alaba, Cordoba78, Sladek, Joshua Pepe, Alpha Romeo & die Sommerreifen und Robert Stadlober. Zum Abschluss sind Teresa Rotschopf, Martin Klein und Exit Void – unter anderen mit Anja Plaschg (Soap&Skin) – in der Karlskirche zu hören.

Das diesjährige Kuratorteam – Popkünstlerin Sofie Royer und Musiker und Produzent Wolfgang Lehmann – hatte es sich bei der Programmgestaltung zur Aufgabe gemacht, Wiederholungen aus dem Line-up der vergangenen 16 Jahre zu meiden: „Wir beide haben am Popfest in verschiedensten Formationen gespielt, das war daher auch ein bisschen eine Flucht nach vorne“, betonten sie. Die Bandbreite an vertretenen Stilen ist groß: „Man kann die österreichische Musiklandschaft nicht durch ein Genre definieren“, sagte Royer.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Das Popfest bietet auch ein Rahmenprogramm. Beim ersten von zwei Talks im Wien Museum sprechen etwa am 24. Juli um 16.00 Uhr unter dem Titel „Von der Glock’n zum Hofa“ Mendt und Joesi Prokopetz. Am Folgetag geht es dort um die Streamingabgabe.

Mit Anmeldung ist die Teilnahme an drei Tourformaten möglich: ein Spaziergang durch die Wiener Popkultur, ein mitternächtliches Walking Concert mit Medienkünstler Oliver Hangl und Oliver Welter (Naked Lunch) sowie eine Führung durch die Ausstellung „50 Jahre Arena“. Für Sportliche steht ein Ping-Pong-Floor im Park bereit. Vor dem Popfest gibt es ein cineastisches Warm-up im Karlskino Open Air und im Stadtkino.