Das Angebot richtet sich ausschließlich an Kinder, die im Herbst 2026 in Wien mit der Volksschule starten und im Vorfeld als so genannte außerordentliche Schülerinnen und Schüler eingestuft worden sind. Die Kurse sind kostenlos, die Teilnahme allerdings seit heuer verpflichtend. Jeweils über zwei Wochen üben die Kinder Deutsch und werden auch grundsätzlich spielerisch auf den Schulalltag vorbereitet.

Großteil der Kinder hat Arabisch als Erstsprache

Insgesamt besuchten in diesem Sommer knapp 1.700 Kinder einen Vorbereitungskurs. Der Großteil – mit 35 Prozent – hat Arabisch als Erstsprache, acht Prozent sprechen Türkisch, sieben Prozent Englisch, wie das Büro von Stadträtin Bettina Emmerling (NEOS) mitteilte.

„Die Sommerdeutschkurse geben Schulanfänger*innen einen echten Startvorteil: Sie lernen das neue Schulumfeld früh kennen und entwickeln ihre Deutschkenntnisse gezielt weiter. So bekommen die Kinder mehr Orientierung, mehr Selbstvertrauen und der Einstieg ins erste Schuljahr wird leichter“, wird Lejla Sirbubalo, die Geschäftsführerin von Interface Wien zitiert.

Erstmals mehrsprachige Info-Veranstaltungen

Die Kurse werden an fünf Schulstandorten im Auftrag der Abteilung Integration und Diversität der Stadt Wien von der Bildungseinrichtung Interface Wien umgesetzt. Zum ersten Mal werden auch mehrsprachige Info-Veranstaltungen für die Eltern von Erstklässlerinnen und Erstklässlern angeboten. Sie finden am Bildungscampus im Sonnwendviertel statt – der letzte Termin ist am 13. August.