Das Zeitgeschichtemuseum Ebensee, das zugleich als KZ-Gedenkstätte fungiert, erhält in diesem Jahr 12.000 Euro Bundesförderung.

Die Mittel stammen aus dem Bildungsministerium und sind für pädagogische Arbeit mit Schulklassen bestimmt. Anfangs waren diese Fördergelder gestrichen worden, wie das Bildungsministerium gegenüber dem ORF Oberösterreich bestätigt. Das hatte in den sozialen Medien zu Protesten geführt.

Erhöhte Förderung durch das Bildungsministerium

Das Bildungsministerium, das die Streichung ursprünglich mit allgemeinen Sparmaßnahmen der Bundesregierung begründet hatte, hat nun die Förderung nicht nur wieder aufgenommen, sondern auch erhöht. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) bestätigte diese Entscheidung auf Anfrage von Radio Oberösterreich.

Bedeutung der Gedenkstätte

Das Zeitgeschichtemuseum Ebensee zieht jährlich bis zu 11.000 Besucherinnen und Besucher an. Die finanzielle Unterstützung sei für die Fortführung der wichtigen pädagogischen Arbeit unerlässlich. Die Sprecherin des Museums betonte, dass ohne die Förderung eine langfristige Planung in Gefahr geraten wäre.