Die palästinensische Terrororganisation Hamas macht die Umsetzung eines von US-Präsident Donald Trump angekündigten Friedensabkommens für den Gazastreifen von ersten Schritten Israels abhängig.

Der an den Verhandlungen beteiligte Hamas-Vertreter Ghazi Hamad sagte gestern, Israel müsse seine Angriffe beenden und seine Streitkräfte zurückziehen. Israels Regierung hatte zuvor erklärt, sie fordere die vollständige Entwaffnung der Hamas als Vorbedingung.

Trump spricht von „großem Schritt“

Ein israelischer Regierungsvertreter erklärte, es werde keinen Rückzug von der gelben Linie geben, bevor die Hamas nicht „echt entwaffnet“ sei. Dabei handelt es sich um eine militärische Demarkationslinie, die bei der im vergangenen Herbst vereinbarten Waffenruhe festgelegt wurde.

Trump sprach von einem „großen Schritt für den Nahen Osten“. Zuvor hatte er auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social einen „wichtigen Meilenstein“ angekündigt. Sein „Friedensrat“ habe eine Vereinbarung zur „vollständigen Entwaffnung“ der Hamas und anderer militanter Gruppen erzielt.